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Kunstszene in Köln
Politisches Schmierentheater um Wallraf-Richartz-Museum in Köln geht weiter
Darf man der Darstellung von Frank Olbert im Kölner Stadtanzeiger glauben -die er vermutlich aus langjähriger Sachkenntnis und sicher im dauernden Gespräch mit dem Museumsleiter des Kölner Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud gewonnen hat- so behindert die städtische Verwaltung in Köln auch im Museumsalltag einfache Sachentscheidungen, was möglicherweise sogar auch hinunter bis in Detailprobleme um Einrahmungen, Bilderrahmen und Passepartouts gehen könnte. Hier sollte, wie schon vor Jahren von städtischer Seite versprochen, eine neue Gesellschaftsform -die gGmbH- frischen Wind ins Museumsgeschehen bringen und das Wallraf-Richartz-Museum etwas vom Verwaltungsdiktat lösen. Ein Erweiterungsbau auf dem Gelände des ehemaligen Kaufhauses Kutz sollte mehr Platz bringen für weitere zum Beispiel Bilder im Bilderrahmen, ein besonderes Anliegen des Stifters Corboud und des sog. Stifterrates, der einiges an Geldmitteln in die Entwicklung des Museums stecken wollte. Die neue Gesellschaftsform haben Grüne und SPD im Rat zufall gebracht, nachdem die SPD noch im Dezember Zustimmung signalisiert hatte. Der Erweiterungsbau steht auf der Kippe, weil u.a. die Stadtverwaltung es angeblich nicht schafft, das Museums-Baugelände rechtzeitig freizubekommen. Und der Stifterrat droht nun nach fast sieben Jahren Streit mit Zuschuss-Stillstand, der hochmögende Stifter Corboud damit, weitere Bilder und Immobilien der Stadt Köln vorzuenthalten. Mehr über das Desaster in Köln lesen Sie im Originalartikel im Kölner Stadtanzeiger hier
geschrieben am 28.01.2009 um 11:05 Uhr.
 
 
 
 
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