Das Berliner Kunstmagazin Monopol für Februar 2009 widmet dem
Kölner Kunst-Urgestein Georg Herold anlässlich einer Ausstellung bei Friedrich Petzel in N.Y. ( opening 30.1.2009) seine Seiten 44 bis 52. Obwohl Herolds Arbeiten erkennbar wenig mit Bilderrahmen, allenfalls mit Keilrahmen am Hut haben, sind sich
Einrahmungsbetrieb Werkladen Köln und Künstler Herold doch im Lauf der 80er Jahre bis heute das eine oder andere mal in Rahmenfragen über den Weg gelaufen. Herold wurde in den Siebziger Jahren nach einem missglückten
Fluchtversuch aus der DDR von der Bundesrepublik gegen Devisen eingetauscht. Ein schönes Zitat (Monopol Seite 52): "Wenn man begreift, dass die Chance nicht vorbeikommt, dann muss man handeln. Ich stellte mir die Frage, ob man vom Schicksal verpflichtet ist, jeden Scheiss mitzumachen." Herold lehrt nun seit Jahren an der
Kunstakademie in Düsseldorf. Er wurde zeitweise der Clique der "
Hetzler-Boys" um den gleichnamigen Kölner Galeristen zugerechnet und ist der "Kunststadt Köln" auch in Zeiten des grossen Kunst-, Künstler und Galerienabflusses an die Hauptstadt Berlin mit einem Atelier in Bickendorf erhalten geblieben. Vielleicht ein weiser Entschluss, hört man doch jetzt schon von Problemen, die auf die abgewanderten Galerien, Künstler und natürlich
Einrahmer und Bilderrahmenlieferanten in Zeiten der Krise vor allem im künstlerisch überlaufenen Berlin zukommen. Einen Eindruck des
Artikels in Monopol finden Sie über den Link
geschrieben am 10.02.2009 um 09:50 Uhr.