Der Kölner Einrahmungsfachbetrieb und Hersteller von Bilderrahmen oder Passepartouts freut sich naturgemäss über jedes neue Museum in der Domstadt. Und sicher dann, wenn er soviel gute Facharbeit für zahlreiche deutsche Museen nachweisen kann wie der Werkladen Köln. Nichtsdestotrotz kann man einerseits natürlich der Meinung sein, dass die Satdt Köln durchaus darauf bestehen sollte, den mächtigen Fussballbund mit einem Obulus von nur 85.000 EURO Erbpacht an den Museumskosten zu beteiligen -was zur vorläufigen Absage der Museums-Fussballer geführt hat. Andererseits muss man sich auch fragen, ob diese Rechnung nicht auch ein Stück kleinlich ist. Letztendlich muss aber alles im Sinne einer museums-kaufmännischen Gesamtrechnung auf die Frage hinauslaufen: was würde unterm Strich für die Museumsstadt Köln im Positiven bleiben? Und da kann man durchaus der Ansicht sein wie Winrich Granitzka, Fraktionschef der Kölner CDU, dass der Baustein Fussballmuseum im Rahmen des Mitmischens "in der europäischen Liga der Museums-Metropolen" ein wichtiger Baustein sein könnte. Wieweit einfach regionale Proporze bei der Rückwendung des Fussballbundes nach Gelsenkirchen und Dortmund eine Rolle spielen, darüber kann nun trefflich spekuliert werden. Dass die SPD nach der Absage nun "nicht nachtreten" möchte, ist ehrenwert. Und vielleicht pokert der mächtige Verband ja auch nur um den Preis des Museums in Köln weiter zu drücken. Insofern rät auch der kleine Kölner Einrahmer zum Abwarten. Und wenn dann später eine endgültige Absage kommt, kann man ja immer noch nachtreten. Nur aus Spass an dr Freud und nur ein bischen. Und weils beim Fussball irgendwie auch dazugehört. Ich bin sicher, der mächtige DFB hält das aus. Den Artikel im
Kölner Stadtanzeiger lesen Sie bitte hier.
geschrieben am 18.11.2008 um 13:43 Uhr.