Dass Kunst und Kultur auch ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor sind, zeigt sich deutlich jedes Jahr zu Zeiten der Art Cologne. Gerade auch im Werkladen in Köln stapeln sich dann die Bilderrahmen- und Einrahmungsaufträge für ausstellende nationale und internationale Galerien. Viele Galeristen und Kunstkenner haben die Nachricht begrüsst, dass die Zahl der Aussteller im Jahr 2009 von 250 auf 180 Galerien reduziert worden ist, das sei im Sinne einer geringeren Kunstbeliebigkeit und grösseren Exponat-Qualität dienlich, heisst es allenthalben. (Dass für den Einrahmer eine grössere Ausstellerzahl auch eine grössere Zahl verkaufter Bilderrahmen bedeutet, wird der Rahmenfachmann wohl im Dienst der Kunstqualität hinnehmen.) Wie eigentlich kaum anders zu erwarten war, gibt es nun darob Krach zwischen zumindest einem ausgeschlossenen Kunstverkäufer und den Entscheidern des -galerienbesetzten- Zulassungsbeirates. Wenn man die Ausführungen von Emmanuel van Stein im Kölner Stadt-Anzeiger verfolgt, lässt sich aber auch eine persönliche Animosität zwischen dem ausgeschlossenen Michael Schulz und dem engagierten Köln-Berliner Galeristen und Jurymitglied Christian Nagel erahnen. Den vollständigen
Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger finden Sie hier
geschrieben am 16.04.2009 um 09:54 Uhr.